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Wie Du als Führungskraft besser mit Kritik umgehst

Kritik als Angriff – oder doch als Chance? Als Führungskraft ist es oft schwer, Kritik anzunehmen, vor allem, wenn sie von deinem Team oder deinen Vorgesetzten kommt. Aber was, wenn du den Blickwinkel änderst? Was, wenn Kritik nicht das Ende deiner Autorität bedeutet, sondern der Schlüssel zu deinem Wachstum und dem deines Unternehmens ist? In unserem neuesten Artikel erfährst du, warum du als Führungskraft nicht nur Kritik annehmen, sondern sie aktiv suchen solltest – und wie du mit ein paar einfachen Schritten eine Kultur des offenen Feedbacks in deinem Team etablierst. Bleib dran – es lohnt sich!

Kritik ist kein Angriff, sondern ein Geschenk – Wie du als Führungskraft besser mit Feedback umgehst

Du als Führungskraft – der Fels in der Brandung?

Sicher, als Führungskraft bist du gewohnt, Entscheidungen zu treffen, dein Team zu leiten und das Unternehmen durch stürmische Gewässer zu steuern. Du hast den Überblick, bist kompetent und verlässt dich auf deine Intuition. Doch was passiert, wenn dir jemand den Spiegel vorhält? Wenn dir jemand sagt: „Hey, du hast da einen Fehler gemacht“, oder noch frecher: „Da geht mehr, du kannst dich verbessern!“ – wie reagierst du dann? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du dich erstmal auf den Hinterbeinen stellst und das Ganze als Angriff abwehrst. Aber ist Kritik wirklich ein Angriff? Oder könnte es nicht viel eher ein Geschenk sein?

Der Stolz der Führungskraft und die Herausforderung des Feedbacks

Es ist verständlich, dass du als Führungskraft oft unter Druck stehst. Die Verantwortung ist groß, die Erwartungen hoch. Da ist es doch viel einfacher, Fehler zu übersehen oder abzutun. Kritik? Brauchst du nicht – du hast schließlich die Vision, die Strategie und die Erfahrung, oder? Doch was, wenn genau dieses Verhalten dein Unternehmen, dein Team und letztlich auch deine eigene Entwicklung bremst?

Die Wahrheit ist: Kritik ist ein unverzichtbares Werkzeug. Aber nicht jedes Feedback ist leicht zu verdauen – vor allem, wenn es von deinen Mitarbeitern kommt oder gar von deinem Vorgesetzten. Doch wie kannst du dich nicht nur als souveräne Führungskraft zeigen, sondern wirklich aus Kritik und Verbesserungsvorschlägen profitieren?

Kritik als Chance – für dich und dein Unternehmen

Nehmen wir mal an, du hättest einen kleinen Fehler gemacht, den du selbst noch nicht bemerkt hast. Ein Mitarbeiter darauf hinzuweisen, ist keine Anklage. Im besten Fall ist es ein Hinweis, der dir die Möglichkeit gibt, dich zu verbessern und den Fehler zu korrigieren – bevor er größere Auswirkungen hat. Vielleicht sparst du so Zeit, Geld und Nerven. Klingt gut, oder?

Wenn du aber weiterhin die Arme verschränkst und dich vor jeder Form von Feedback verschließt, bremst du nicht nur dein persönliches Wachstum aus, sondern auch das deiner Führungskompetenz und deines Teams. Dein Team schaut zu, wie du mit Kritik umgehst – und wenn sie sehen, dass du Feedback als Angriff wertest, werden sie in Zukunft zögern, dir wichtige Hinweise zu geben. Ein Teufelskreis.

Das Problem: Warum Führungskräfte Kritik oft falsch verstehen

Nun, warum fällt es Führungskräften eigentlich so schwer, Kritik anzunehmen? Ganz einfach: Es geht oft nicht nur um den Inhalt der Kritik, sondern um den eigenen Status. Als Führungskraft bist du in der Regel die Person, die „weiß, was zu tun ist“. Dein Selbstbild basiert oft auf dem Bild des „Experten“ oder „Problemlösers“. Wenn dir jemand also einen Fehler aufzeigt oder Verbesserungspotential anbringt, fühlt sich das an wie ein Angriff auf dieses Selbstbild.

Noch schwieriger wird es, wenn du in einer Umgebung arbeitest, in der Kritik nicht als konstruktiv, sondern als destruktiv wahrgenommen wird – wenn Fehler nicht als Lernchance gesehen werden, sondern als Versagen. In solchen Umfeldern entsteht oft eine Kultur des „nicht-hören-wollens“ – und das kann katastrophale Auswirkungen auf die Unternehmensentwicklung haben.

Die Lösung: Mehr Offenheit für Kritik schaffen – für dich und dein Team

Es ist Zeit, deine Perspektive zu ändern. Kritik kann und sollte als Entwicklungschance gesehen werden. Doch wie kannst du diese Offenheit für Feedback in deinem Team und bei dir selbst fördern?

  1. Selbstreflexion als Schlüssel:
    Verstehst du, warum du dich bei Kritik so abwehrst? Geht es um dein Ego oder um tatsächliche Fehler? Sich selbst diese Fragen zu stellen, ist der erste Schritt, um eine gesunde Haltung zu entwickeln. Auch du bist nicht perfekt – und das ist in Ordnung!

  2. Feedback-Kultur etablieren:
    Schaffe ein Klima, in dem Fehler nicht nur erlaubt, sondern erwünscht sind. Lass dein Team wissen, dass sie Fehler machen dürfen, dass du selbst Fehler machst und dass wir alle ständig lernen. Kritik muss nicht „wehtun“ – sie muss klar, sachlich und vor allem lösungsorientiert sein.

  3. Konstruktive Kommunikation fördern:
    Übe dich in der Kunst, Kritik so zu formulieren, dass sie nicht als Angriff verstanden wird. Nutze das Vier-Ohren-Modell, um klar zwischen der Sachebene und der Beziehungsebene zu unterscheiden. Und noch wichtiger: Lerne, selbst konstruktiv mit Kritik umzugehen. Sei der Veränderungsprozess, den du dir wünschst!

  4. Externe Unterstützung holen:
    Manchmal ist es schwer, aus eigener Kraft einen Schalter umzulegen. Hier kommt professionelle Unterstützung ins Spiel. Ein externer Berater kann dir helfen, die Wahrnehmung und Kommunikation im Team zu schärfen, eine Kultur des offenen Feedbacks zu etablieren und deine eigene Haltung zu hinterfragen. Vielleicht brauchst du jemanden, der dir den Spiegel vorhält und dir die Augen öffnet – in einem geschützten Raum, ohne dass du dich angegriffen fühlst.

Du musst nicht alles alleine schaffen!

Die Fähigkeit, Kritik als Chance zu begreifen und daraus zu lernen, ist nicht angeboren – sie ist erlernbar. Und du musst nicht alleine auf diesem Weg gehen. Mit der richtigen Unterstützung kannst du nicht nur deine Führungskompetenz weiterentwickeln, sondern auch deine gesamte Organisation auf ein neues Level heben.

Kritik ist kein Angriff – sie ist ein Geschenk.

Als Führungskraft solltest du Kritik nicht nur annehmen, sondern sie als wertvolle Ressource für dein Wachstum und das deines Teams begreifen. Wenn du dich traust, deine Haltung zu ändern, wirst du feststellen: Kritik ist der beste Weg, um nicht nur als Führungskraft, sondern auch als Mensch zu wachsen.

Wag den Schritt – und hol dir externe Unterstützung!

Denn am Ende ist es nicht der Stolz, der dich weiterbringt, sondern die Fähigkeit, aus deinen Fehlern zu lernen und als Führungskraft zu wachsen. Und glaub mir, du wirst es nicht bereuen.

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